Einfach zu lernen. Schwer wieder aufzuhören.
Krolf verbindet die Präzision des Golfs mit der Geselligkeit des Krockets – unkompliziert, überraschend spannend und für nahezu jedes Alter geeignet. Gespielt wird unter freiem Himmel, mit Schläger und Ball, aber ohne Platzreife, besondere Vorkenntnisse oder aufwendige Ausrüstung.
Das Prinzip versteht man in wenigen Minuten. Doch schon nach den ersten Schlägen zeigt sich: Gefühl, Konzentration und die richtige Taktik entscheiden. Dabei geht es ebenso um einen gelungenen Treffer wie um die gemeinsame Zeit auf dem Platz. Krolf kann entspannt gespielt werden – und weckt trotzdem erstaunlich schnell den sportlichen Ehrgeiz.
50% Golf + 50% Krocket = 100% Spaß
Ausrüstung
Krocketschläger und Feldhockeyball
Eine Bergwiese im April 2007 - die Sonne scheint - das Gras ist kurz. Mit Krocketausrüstung spielen Vater und Sohn eine Art Urgolf - und im Allgäu ist damit ein neues Spiel geboren - das Spiel heisst Krolf!
Allerdings waren die beiden Allgäuer nicht die ersten:
In Dänemark wird Krolf bereits seit den 70ern gespielt und es gibt angeblich einen "Crolf"Schläger, der in den 20ern in den USA patentiert worden sein soll.
Viel wichtiger ist aber, dass Krolf Spaß macht. Die Vorteile:
- Krolf ist einfach zu lernen
- beim Krolf gibt es weder Dress-Code noch Platzreife
- Krolf ist günstig
Am besten probieren Sie es selbst aus!
Die Deutsche Ausrüstung besteht aus einem einfachen Krocketschläger aus Holz und einem Feldhockeyball. - Der Kopf des Krocketschlägers wird mit einer Schraube fixiert, da er sonst zu einem gefährlichen Geschoß werden kann. Im dänischen Krolf werden schwerere Bälle benutzt - und stabilere Schläger aus Nylon und Aluminium. Obwohl hier über kürzere Distanz gespielt wird, haben die Jahre Erfahrung diese langlebigere Variante hervorgebracht. Da in Dänemark kürzere Abschläge auf gepflegtem, ebenem Rasen üblich sind, sieht das Spiel etwas anders aus - aber es macht genauso viel Spaß.


12 Löcher - 12 Regeln
Die Regeln
1. Jeder Spieler (1-6 Spieler) hat einen Ball und einen Schläger.
2. Ziel des Spieles ist es, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen.
3. Alle Spieler sind gleichzeitig auf der Bahn.
4. Die Spieler spielen den Ball nacheinander. Die Reihenfolge wird bis zum Ende des Spieles beibehalten.
5. Zu frühes Schlagen und Schlagen des falschen Balles führt zu einem Strafpunkt. Wird der falsche Ball geschlagen, muss er in Absprache mit Punktrichtern oder Mitspielern zurückgelegt werden.
6. Hindernisse und Markierungen dürfen nicht verändert werden. Laub und lose Zweige dürfen entfernt werden.
7. Schlägt man den Ball vom Abschlag aus ins Loch hat man ein "Hole-in-one" geschafft. Dieses zählt "0" Schläge. Wird der Ball von einem anderen Ball eingelocht handelt es sich nicht um einen "Hole-in-one".
8. Bälle dürfen einander berühren und beeinflussen. Dafür gibt es weder Strafschläge, noch darf die Beeinflussung korrigiert werden.
9. Wird der Ball durch Berührung mit einem anderen Ball eingelocht, so handelt es sich um Glück im Spiel – dafür wird für den eingelochten kein Schlag gezählt.
10. Liegt der Ball so, dass er nicht gespielt werden kann, darf man ihn bis zu eine Schlägerlänge weit versetzen. Dies zählt als ein Schlag. Ein Versetzen ist zwei Schlägerlängen um das Loch herum nicht zulässig.
11. Bei weit entfernten oder unmöglichen Bällen darf der Spieler entscheiden, den Ball auf seine letzte Position zurückzulegen - in Absprache mit Punktrichtern oder Mitspielern. Dies zählt als ein Schlag.
12. Ist der Ball mit dem 8. Schlag noch nicht eingelocht werden automatisch 10 Punkte notiert. Mehr als 10 Punkte sind auch mit Strafpunkten nicht zu erreichen.
